Gesundheitsroute

Butzbach verfügt aktuell nicht über explizite Gesundheits-Infrastruktur nach Sebastian Kneipp. Darüber hinaus ist die Stadt Butzbach kein Kur- oder Heilbad und kann daher auch nicht auf entsprechende Badeanlagen etc. zurückgreifen. Natürlich findet sich vor Ort Gesundheits-Infrastruktur, wie z.B. ein Hallenbad, zwei Freibäder, ein Bewegungsparcours, Rad-, Spazier- und Wanderwege, die im Sinne Kneipps genutzt und unter Berücksichtigung seiner Lehren in Wert gesetzt werden können. Diese bestehende Infrastruktur wird in die weiteren Betrachtungen mit einbezogen, wenn es um den Aufbau und die Weiterentwicklung der spezifischen Arbeit geht. Aufbauend auf der Bestands- und SWOT-Analyse und im Anschluss an die Überlegungen des Wetteraukreises, soll auch in Butzbach eine Gesundheitsroute nach Sebastian Kneipp entwickelt werden.

Die Butzbacher Gesundheitsroute verfolgt dabei den Ansatz an verschiedenen Standorten unterschiedliche Gesundheits-Infrastruktur zu entwickeln. Entsprechend des strategischen Ansatzes, die Lehren Kneipps sowohl zur Gesundheitsförderung wie zur gesundheitstouristischen Positionierung einzusetzen, werden die Standorte unterschiedliche Infrastruktur anbieten. Bei Auswahl und Umsetzung der Infrastruktur in der Butzbacher Gesundheitsroute wird immer darauf geachtet, die spezifischen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Die geplante Butzbacher Gesundheitsroute erstreckt sich von der Kernstadt Butzbach vor allem in den südwestlich gelegenen Teilraum Am Philippseck. Die Route soll insgesamt 15 Stationen haben. Kleine Gesundheitsorte, inspiriert durch Sebastian Kneipp, werden „POK“ = Point of Kneipp, genannt.  Darüber gibt es anderweitige Gesundheits-Infrastruktur nach Sebastian Kneipp, die im Konzept im Detail erläutert wird. Als besonderes Highlight wird eine Kneipp-Anlage für die Kernstadt im Schlosspark vorgesehen. Zur Finanzierung der Gesundheits-Infrastruktur sollen verschiedene Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden. Fördermöglichkeiten können dabei Programme der Städtebauförderung (Lebendige Zentren), des Klimaschutzes (bei Maßnahmen die auch der Klimaanpassung dienen) und Programme der ländlichen Entwicklung (LEADER, Regionalbudget, Mainstream-Programme) sein. Zum Teil müssen Detailkonzeptionen in der weiteren Umsetzung des Vorhabens noch vorgenommen werden.

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